Neues Jahr, neue Mitarbeiterin: unser Wintertransfer im Textbereich

Albrecht Mauersberger in Team 29.01.2021

Hallo Antje, auch dich begrüßen wir ganz herzlich als neue Tyconautin! 

Na Hallo und schön, bei euch zu sein!  

Seit wann genau bist du bei Tyclipso und wie lief der Bewerbungsprozess? 

Durch einen alten Bekannten aus euren Reihen, der sehr von euch als Team geschwärmt hat, bin ich auf eure Stellenanzeige für eine(n) Texter*in aufmerksam geworden und habe mich beworben; der Rest ist Geschichte und ich bin seit 1.1.2021 Teil des Teams. 

Und wie war dein erster Eindruck? Konnten wir die hohen Erwartungen erfüllen, auch trotz Einarbeitung im Homeoffice via Zoom? 

Auf jeden Fall! Ich muss gestehen, ich war wirklich aufgeregt und habe mich gefragt, wie das alles klappen soll: beide daheim im Homeoffice mit 2 Kids, Homeschooling und einem neuen Job, in den man sich erst einmal einarbeiten muss … 

Aber ihr seid wirklich ´ne coole Crew und es war alles gut organisiert: Nach der lockeren Zoom-Kennenlernrunde gab es die ersten 2 Wochen fast täglich Meetings zu den Bereichen und Tools im Unternehmen. So habe ich Schritt für Schritt (fast) alle Teammitglieder “persönlich via Chat” kennengelernt und einen Überblick bekommen.  

Im Team herrscht allgemeines Verständnis für die Situation Home Office mit Kids, so dass man alles gut gemanagt bekommt. Dafür bin ich echt dankbar! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was hier los wäre, wenn die Kids nicht regelmäßig draußen durchgelüftet würden und das Essen nicht pünktlich auf dem Tisch stünde! 

Ja, das kenne ich und kann es gut nachvollziehen. Selbstverständlich nehmen wir alle Rücksicht auf jeden im Team, schließlich sind das gerade besondere Umstände und jeder versucht, so gut er kann, über die Runden zu kommen. Und wie geht es nun weiter? Was wirst du bei uns machen? 

Das ist das spannendste an der ganzen Geschichte! Die Stelle als Texterin hattet ihr erstmalig ausgeschrieben und ist quasi ganz neu durch mich besetzt. Ich kann diese also selbst mit Leben füllen, ganz mit dem, wo ihr textliche Unterstützung braucht und was ich euch geben kann, so dass wir am Ende des Tages alle etwas davon haben und zufrieden sind.   

Daher werde ich z.B. Anne beim Redaktionsplan für den Tyclipso-Blog und den Social-Media-Plattformen entlasten, Lars im Vertrieb als sprachlichen Sidekick unterstützen, wenn er Zuarbeit braucht, in Kundenprojekten die Feder schwingen … und ganz im Sinne meiner eigentlichen beruflichen Herkunft Bedienungsanleitungen für eure Tools myty und equify erstellen. 

Ihr habt wirklich etliche Bereiche, in denen ich mitwirken kann und ich freue mich auf die neuen Herausforderungen, die Abwechslung und die Zusammenarbeit mit euch. 

Die Freude ist ganz unsererseits! Und mir ist aufgefallen, mit dir haben wir schon wieder jemanden an Bord geholt, der ursprünglich nicht aus Dresden stammt. Was hat dich nach Dresden verschlagen? 

Geboren in Berlin, aber über Umwege in einem Dorf ziemlich genau zwischen Dresden und Leipzig aufgewachsen, sind wir dann als “Halbwüchsige” in beiden Städten oft rumgezogen – jede Stadt ist auf ihre Weise toll und hat ihre Vorzüge. Aber für meine Diplomarbeit bin ich schließlich 2005 nach Dresden gezogen und danach einfach im Unternehmen geblieben – und damit auch in Dresden.  

Du meintest, du hast Kommunikation und technische Dokumentation studiert. Was hat dich an dieser Studienrichtung gereizt und war die Wahl des Studienstandortes Merseburg die richtige? 

Also für die Studienrichtung habe ich mich bewusst entschieden, aber für Merseburg nie wirklich - ich habe in einer WG in Leipzig gewohnt.

Und warum gerade das? Ich find es bis heute toll, wenn ich ein neues komplexes Thema durch ein gut geschriebenes und optisch ansprechendes Buch einfach und schnell nachvollziehen und verstehen kann. Ordnung ins Chaos bringen - ich bewundere sowas … Und als technischer Redakteur, der Bedienungsanleitungen schreibt, macht man am Ende auch so etwas: Für den User unbekannte Welten so aufbereiten, dass er es versteht und sein Wissen anwenden kann. Das beste Beispiel IKEA-Anleitungen. Etliche schimpfen, machen sich lustig, weil jeder Mini-Schritt erklärt wird, alles Bildchen … Ja, aber hat mal einer versucht, einen Schrank aufzubauen, der nicht von IKEA ist?! Horror! 

Zum Abschluss die Frage: was machst du in deiner Freizeit als Ausgleich zu Büroarbeit und Bürostuhlakrobatik? 

Jetzt aktuell eine schwierige Frage, weil ja nicht viel möglich ist. Aber ich turne zum Beispiel mit euch zusammen im Sport-Zoom-Meeting bis unsere vom Homeoffice erschlafften Körper wieder fit für das echte Leben sind. Ich freue mich schon auf die nächste Runde nächste Woche! 

Aus heutiger Sicht, und so langsam wunderlich werdend durch die lange Isolation, wäre es ja schon ein Abenteuer, mal wieder zur Arbeit zu fahren, die Kids in Kita und Schule zu bringen, die restliche Familie und Freunde zu besuchen, in den Urlaub zu fahren oder einfach nur einen Kaffee im Café in der Sonne zu genießen … Ja, das wäre mal was ... 

Schön, dass wir dich noch ein bisschen besser kennenlernen durften. Wir freuen uns auf viele interessante Projekte und gesellige Kaffeerunden mit dir, sobald wir alle endlich wieder in unser schönes Büro dürfen. Frohes Schaffen dir noch und weiterhin viel Spaß bei Tyclipso!