UX-Power Teil 1: Christopher

Albrecht Mauersberger in Team 24. May 2018

Hallo Christopher, wir begrüßen dich als neuen Tyconauten. Am besten, du stellst dich in 3 Sätzen mal kurz persönlich vor.

Hey, ich bin Christopher, komme ursprünglich aus Freiberg und bin zum Studieren nach Dresden gezogen. Ich sehe mich als Hybrid aus Frontendentwickler und Anwalt des Nutzers. Dadurch begleite ich die Software-Entwicklung von der nutzerorientierten Konzeption & Design bis hin zur Umsetzung. Nach vielen Jahren Entwicklung der Microbloggingsoftware Communote freue ich mich nun, die Produkte aus dem Hause tyclipso entwickeln und verbessern zu können.

Seit wann genau bist du bei tyclipso und wie lief der Bewerbungsprozess?

Anfang des Monats (nach dem Tag der Arbeit) ging es mit einem sehr herzlichen Start los bei tyclipso - aufgrund eines Spieleabends konnte ich direkt bis 23 Uhr auf Arbeit bleiben. Ich wollte eine neue Stelle finden und habe mich auf Firmen mit eigenen Produkten konzentriert. Tyclipso ist mir mit seinem kleinen Team, den weitgefächerten und sozialen Themen während des World Usability Congress in Graz bei einer Websuche sofort aufgefallen und hat mich zur Bewerbung gebracht. Nach positiven Bewerbungsgesprächen bei lecker Keksen konnte ich dann zum Mai bei tyclipso beginnen.

Wie war dein erster Eindruck? Haben dich die Kollegen gut aufgenommen?

Nach Arbeit in einem Unternehmen mit 110 Leuten und etwas größerer Struktur ist es sehr angenehm, nun bei 20 Mitarbeitern durchzustarten. Vorher war ich der einzige Designer, nun im Team mit 3 anderen ist der Austausch super und inspirierend.

Wie geht es nun weiter? Was wirst du bei uns machen und wie wirst du in den Arbeitsprozess integriert?

Ich hoffe, überall Einblick zu bekommen und die Systeme kennenzulernen. Momentan bin ich dabei, ein Design-System für Startnext aufzubauen, um die Plattform besser kennenzulernen und gleichzeitig Konsistenzen zu prüfen. Parallel dazu versuche ich meine Expertise von Communote im Produkt equify anzuwenden um dieses weiter voranzubringen.

Soweit ich weiß, bist du gar kein gebürtiger Dresdner, sondern kommst aus Freiberg bzw. bist in Halsbrücke zur Schule gegangen. Seit wann bist du in der sächsischen Landeshauptstadt und wie gefällt es dir hier?

Ich bin Ende 2011 zum Studium nach Dresden gekommen, bin zwischenzeitlich von Löbtau nach Johannstadt gezogen, um mehr im Grünen und im Geschehen zu sein. Dresden ist klein aber fein, grün und ich kann Johannstadt als Ausgangspunkt, um Dresden zu erkunden nur empfehlen. So weit weg von der Heimat ist es ja auch nicht.

Ursprünglich hast du ein duales Studium der angewandten Informatik absolviert. Wie kann man sich das vorstellen und wie bist du zum UX-Development gekommen?

Letztendlich hatte ich ja tatsächlich am Anfang im Backend rumgegurkt, wo ich dann aber schnell ins visuelle Frontend geflüchtet bin. Durch häufiges Kritisieren der Designs und Not am Mann, wurde mir dann irgendwann Photoshop in die Hände gelegt und so habe mich dann auch in diese Richtung weiterentwickelt. Später habe ich meine Bachelor-Arbeit zur effizienten Darstellung personalisierter Informationsströme geschrieben und damit für mich das Fundament für das UX-Design gelegt. 2016 habe ich mich dann zum UX-Designer zertifizieren lassen und damit den letzten Stein gelegt, um beide Standbeine - Design und Entwicklung - zu festigen.

Zum Abschluss die Frage: was machst du in deiner Freizeit als Ausgleich zu Büroarbeit und Bürostuhlakrobatik?

Um die Balance zum Frust bei Bugs zu halten, singe, grunze und schreie ich in meiner Band plotz. Als Kontrast zum Lärm suche ich gern die Stille in der Natur und so zieht es mich häufig raus ins Grüne. Häufig zu Fuß und Fahrrad aber auch manchmal per Skateboard. Ansonsten ist die Kunst Teil meines Lebens, d.h. ich fotografiere gern und erstelle auch privat mal eine Webseite oder Grafik. Ich konnte somit mein Hobby zum Beruf machen.

Vielen Dank für deine Zeit und viel Spaß bei tyclipso!