UX Power Teil 2: Tina

Albrecht Mauersberger in Team 30. May 2018

Hallo Tina, wir begrüßen dich als neue Tyconautin. Am besten, du stellst dich in 3 Sätzen mal kurz persönlich vor.

Ich bin Tina, wohne jetzt seit 9 Jahren in Dresden und habe hier Produktdesign studiert. Ich freue mich, hier in Dresden angekommen und jetzt auch frisch bei tyclipso dabei zu sein.

Seit wann genau bist du bei tyclipso und wie lief der Bewerbungsprozess?

Das war ganz interessant. Der Prozess lief so ab, dass ich im Frühjahr die Stelle fand und dachte: das bin ja ich. Daraufhin habe ich ein Portfolio zusammengestellt, um schnell aktiv zu werden und wurde dann auch direkt zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Innerhalb von 2 Wochen lief alles über die Bühne - Bewerbungsgespräch, Zusage und Unterschrift. Ich wurde dann nochmal zum Probearbeiten und zum Reinschnuppern eingeladen, was mir auch gut gefallen hat und wo ich tyclipso nochmal näher kennenlernen konnte. Nun bin ich seit 2. Mai bei tyclipso.

Wie war dein erster Eindruck? Haben dich die Kollegen gut aufgenommen?

Der erste Eindruck war, dass alle sehr offen, herzlich und neugierig auf den Zuwachs sind, was sicher auch an der familiären Größe der Firma liegt. Es gab ein gut vorbereitetes Onboarding, sodass einem der Start sehr leicht gemacht wurde.

Wie geht es nun weiter? Was wirst du bei uns machen und wie wirst du in den Arbeitsprozess integriert?

Die Projekte sind noch nicht zu 100% klar verteilt, aber ich werde hautptsächlich Startnext unterstützen. Hier werde ich meine Erfahrungen und Methoden in den UX-Design-Prozess einbringen und wir wollen als UX-Team - hier hat ja gleichzeitig mit mir auch Christopher angefangen - jetzt den Nutzerfokus noch stärker in die Projekte reintragen.

Soweit ich weiß, bist du gar keine gebürtige Dresdnerin, sondern kommst aus Berlin. Du bist also seit 2009 in der sächsischen Landeshauptstadt. Was hat dich hierher gezogen und wie gefällt es dir hier?

Tatsächlich bin ich zum Studium hierher gekommen, weil mir auch die Fakultät und der Schwerpunkt des Studiengangs der Fakultät Gestaltung sehr gut gefallen hat.

Ursprünglich hast du einen Bachelor zur Produktgestalterin gemacht. Wie kann man sich das vorstellen und wie bist du zum UX/UI-Design gekommen?

Wir haben wirklich noch etwas die alte Schule gelernt, Modelle gebaut und viel Praxis gehabt, was mir ein breites Spektrum an Fachwissen vermittelt hat. Durch den Modellbau und das schnelle Überprüfen der Konzepte habe ich viel über den Ideenprozess gelernt. Man konnte also in der Werkstatt schnell überprüfen, was man sich am Computer oder auf Papier gedacht hat. So konnten Fehler früh festgestellt und Ideen verworfen werden, die nicht passten – Stichwort "nutzerzentriertes Interaktionskonzept". Über meine letzte Firma, die ursprünglich ein Startup war, bin ich dann relativ schnell in der App- und UI-Entwicklung gelandet und konnte dort den Designprozess wunderbar anwenden. Mit dem Wechsel zu tyclipso wollte ich mich wieder mehr Richtung UX-Design entwickeln und freue mich auf ein Mindset, was das zulässt und auf spannende Projekte.

Zum Abschluss die Frage: was machst du in deiner Freizeit als Ausgleich zu Büroarbeit und Bürostuhlakrobatik?

Ich habe eine sehr hohe Affinität für Illustration und Grafik. Ich interessiere mich für Kultur und zeichne leidenschaftlich gerne. Daneben genieße ich gutes Essen mit Freunden, die Natur und insbesondere Ausflüge an die Elbe und ins Dresdner Umland.

Vielen Dank für deine Zeit und viel Spaß bei tyclipso!