Fit in den Winter: tyFußball

Benjamin Süß in Team 20.12.2015

Als sich vor kurzem ein Großteil der tyconauten inklusive Chef zum Kicken unterm Hallendach traf, wurde eine liebgewonnene Tradition fortgeführt - immerhin war es bereits die zweite Ausgabe von tyFußball innerhalb von nur drei Jahren. Unmittelbar nach Freitag Feierabend versammelten sich also 15 sportliche Damen und Herren in der Sachsenwerk Arena auf dem saftigen Kunstgrün, strotzend vor Motivation. Schon in der intensiven Aufwärmphase merkte man so manchem Kollegen an, dass sein Körper schon länger nach Bewegung gedürstet hatte.

 Nach der wenig demokratischen Teamverteilung ertönte der Anpfiff, und sofort entwickelte sich ein spannendes, körperlich durchaus robust geführtes Duell. Von der teils sehr unterschiedlichen fußballerischen Vorbildung der Akteure war zunächst nicht allzu viel zu bemerken, im Zusammenspiel einigte man sich automatisch auf ein bestimmtes Niveau. Beeindruckend war dabei stets, dass sich niemand hängen ließ, auch wenn die ein oder andere unglückliche Aktion nicht zu vermeiden war. Nach einer gewissen Zeit konnte vom zahlreich erschienenen Publikum eine gewisse Verlangsamung des Spiels beobachtet werden, gerade die Defensivarbeit wurde dann sträflich vernachlässigt. Das sorgte natürlich für viel Platz vor dem Tor, welcher besonders gnadenlos von Goalgetter und BA-Student Jörg genutzt wurde. So endete die Partie relativ torreich mit 23:21 (oder so) - aber das spielte am Schluss keine große Rolle mehr.

Während des anschließenden Umtrunks in der örtlichen Sportlerkneipe wurden Schlüsselszenen der Partie ausgewertet und taktische Justierungen für das nächste Mal eingeplant. Außerdem wurde die Siegprämie verteilt: täuschend echte Repliken der Spieler der Nationalmannschaft. Am Schluss des Abends waren sich jedenfalls alle einig, dass sich diese Veranstaltung gern bald wiederholen darf. Diese Euphorie wurde allerdings in den darauffolgenden Tagen etwas relativiert, als auf den Fluren von tyclipso.net das eine oder andere Stöhnen zu vernehmen war. Schlimmere Blessuren blieben aber glücklicherweise auch dieses mal aus.